‘Mein Kind soll leben’ – DAS sagen Fachleute dazu

Ein Blick aufs Buchcover

Oliver Dietrich
Heilpraktiker
(persönliche Daten sind dem Verlag bekannt)

Buchkritik und Lob “Mein Kind soll leben”

Ein gut geschriebenes Buch, welches für Laien teilweise ziemlich hart erscheint. Die Autorinnen beschreiben ohne Beschönigungen die Offenheit der Ärzte, die sich jeweils um das Thema Sterben drehten, Depressionen und Tod des Ehemannes, die Isolation Claudias und ihre stetig wiederkehrenden Infekte, orthopädische Probleme und mehr. Hut ab! Sie setzen sich kritisch mit verschiedenen Situationen auseinander, wie zum Beispiel die große soziale Unsicherheit der Beschäftigten in einer Behindertenwerkstatt. Ja, es gibt für Behinderte nicht genügend Arbeitsplätze. Und der Leistungsdruck in der Gesellschaft wächst und wächst. Der einzelne Mensch und seine Bedürfnisse, bleiben dabei auf der Strecke.

Echt klasse, wie die Autorinnen schildern, was Patienten vor und nach einer Transplantation beachten müssen. Der Leser sollte gute Nerven mitbringen. Man will wissen, wie es weitergeht. Es wird ein guter Familienzusammenhalt geschildert, den Viele nicht haben. Was nützt die größte Operation, wenn Körper, Seele und Geist nicht mitkommen?

Gleichzeitig werden die Nebenwirkungen einer Transplantation gut dargestellt. Eigentlich müssten alle Psychotherapeuten bei den Buchautoren eine Fortbildung machen, wenn sie sich mit transplantierten Patienten auseinandersetzen wollen. Als Heilpraktiker habe ich bereits eine Patientin betreuen dürfen, die eine Transplantation hinter sich hat und kann daher jeder Fachkraft, Krankenschwester, Psychologen und Ärzten dieses Buch nur empfehlen.

Sehr geehrte Frau Kleineheismann,

Sie haben mit diesem Buch eine bewegende Geschichte niedergeschrieben, die ähnlich Betroffenen helfen kann. Das Buch ist auch ein wichtiger Beitrag zur Organspende, denn ein Überleben Ihrer Tochter war ja anders nicht zu erreichen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, vor allem aber wünsche Ihrer Tochter Claudia alles Gute für Ihre Gesundheit.

Beste Grüße aus Karlsruhe
Dr. med. H. Posival
(persönliche Daten sind dem Verlag bekannt)

Britta Modler


 




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